Auf der Karma Konsum Konferenz 2012 in Frankfurt wird es am Green Camp – 01. Juni – mit uns einen Workshop geben:
“Come in and burn out”:
Wie halten’s die Weltverbesserer mit Stress und Glück?
( Vorschlag Nummer 11 )
Workshopleiter: Thomas Bebiolka / Zukunftspioniere GbR
Vernetzungsstress, Tagungstourismus, Alltagsmanagement – und dabei immer die zu rettende Welt im Nacken: Wie geht’s uns Aktiven und Engagierten eigentlich in unserem komplexen, schnellen, virtuellen, selten wertgeschätzten und noch seltener gewinnbringenden Unterwegssein? Sind wir die Burn-out-Stars? – Im DialogTeaching, einem frischen Format zwischen Kabarett und Lehrgespräch, setzen wir auf Aha-Erlebnisse und humorvolle Einsichten mit entspannenden, aber auch aktivierenden Effekten.
Die Konferenz findet in der IHK Frankfurt am Main statt.
Menschen und Systeme überall in Krisen. Das muss als Analyse reichen. – Beschäftigen wir uns lieber mit dem Schöpferischen. Unsere Grundlagen sind zeitlose Gesetzmäßigkeiten der Wirklichkeit: alles, wirklich alles wandelt sich. Alles, was existiert ist vergänglich. Dauer ist eine Illusion. Ein stabiles “Ich” gibt es auch nicht, trotzdem scheint es im Alltag zu funktionieren. Zumindestens für eine Weile – bis es sich verändert. ( Sich mit Quantenphilosophie zu beschäftigen ist eine erhellende Sache.)
Deshalb ist eine der wichtigsten Aufgaben der Zeit: Auf welche Weise können unterschiedliche Kulturen, Werte und Glaubensrichtungen friedlich und in gegenseitigem Respekt vor der Andersartigkeit zusammenleben und -arbeiten? Welche Voraussetzungen sind dafür nötig?
Ein Minimalkonsens wäre die Goldene Regel: “Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden möchtest.” Erinnert selbstverständlich an Kant`s Kategorischen Imperativ. Bei Betrachtungen über Finanzkrise, Mindestlohndebatte, Gaza, Afghanistan, Vernichtungswaffen, feindliche Übernahmen etc. etc. wäre das am Verhandlungstisch ein interessanter Ansatz. ( Zwischenruf: Machtgefälle?…Dem muss man sich halt stellen. Nützt ja nix.)
Empathieforschung gibt es seit langer Zeit. Relevant sind die Ergebnisse um den amerikanischen Spitzenforscher in Sachen Emotionen Paul Ekman und seine Erkenntnisse zur emotionalen Intelligenz.Wichtig: kann man trainieren.
Ein altes buddhistisches Sprichwort sagt: “Wenn du den Gipfel eines Berges erreichen willst, fragt jemanden, der den Weg hinauf und hinab kennt.”
Wenn Sie also über Emotionen und den Umgang damit etwas lernen wollen, dann lesen Sie das Buch “Gefühl und Mitgefühl. Emotionale Achtsamkeit und der Weg zum seelischen Gleichgewicht” , ein langes Gespräch zwischen Paul Ekman und dem Dalai Lama. Der wichtigste Ansatz der letzten Zeit ist die Bestätigung der Neuroplaszidität des Gehirns. Übung macht eben doch den Meister – aber es kommt dabei auf Intention und Richtung an. ( Siehe Goldene Regel)
Wenn wir also die Wirtschaft neu denken wollen – und wohl auch müssen – dann auf der Basis von Mitgefühl-Trainings. Nur das Wesen des Mitgefühls hat die Kraft, persönliche Wandlungsprozesse zu bewirken. Wer sich selbst nicht versteht, wird immer Schwierigkeiten haben die Positionen, Bedürfnisse und Interessen anderer zu verstehen. Das ist die Grundlage unendlichen Streits und Leidens.
Der VW-Konzern experimentiert seit drei Monaten damit, nach Feierabend den internen Mailverkehr nicht mehr auf die Blackberry`s der Mitarbeiter weiterzuleiten. Auszeit von der Informationsflut. Pause damit von 18 Uhr bis 8 Uhr. Manager sind davon natürlich ausgenommen. Sicherlich gibt es noch mehr Unternehmen, die auf verschiedenste Weisen versuchen, den Stress ihrer Mitarbeiter zu reduzieren – Burn out Zustände nehmen dramatisch zu. Was können Sie tun, um ZukunftsEntwickler für Ihr eigenens Leben zu werden?
Umschalten von Reaktionszeit auf Auszeit. Und damit Zeit für Fragen: Was ist wirklich wichtig? Was ist wirklich wesentlich?
Stellen Sie sich vor, Sie nehmen bewusst eine Auszeit, um mehr Denkzeit zu haben. Zeit, um sich persönlich Fragen zu stellen wie:
Bin ich noch auf dem richtigen Weg?
Will kann ich, will ich wirklich?
Was ist für mich in meiner jetzigen Lebensphase wirklich wichtig?
Die Faktenlage ist weniger erfreulich: 50 Prozent aller Arbeitnehmer träumen von einem Sabbatical. Aber nur ein Prozent realisiert es wirklich. Ich habe das bereits zweimal über ein Jahr lang gemacht und diese Entscheidungen gehören mit zu den Besten meines Lebens. Und ich danke meiner Familie und meinem Umfeld von Herzen, dass sie mir diese Chance gaben, das zu tun. Das sind Kostbarkeiten des Lebens.
“Das Geheimnis zu langweilen ist, alles zu sagen.” Voltaire
Der Mediator als Sprengstoff-Experte und Wundenheiler. Minenentschärfung und Wundenversorgen, sind eigentlich ganz treffende Bilder. Sieht man ja oft in Krimis, wenn der im Bleianzug vermummte Experte angesichts der letzten ablaufenden Sekunden vor der Frage steht, wie der Mechanismus der Bombe funktioniert und ob er das rote, gelbe oder schwarze Kabel durchschneiden soll.
Im Alltag eines Konfliktklärers oder Mediators geht es natürlich nicht (immer) um Leben oder Tod, aber Dramatik, Schweiß, Tränen, Urteile, beachtenswerte Wahrnehmungen und vor allem starke Gefühle – doch, ja – darum geht es fast immer.
In langen Jahren der Erfahrungen im “Feld” haben wir unseren eigenen Stil gefunden – mehr eine Sprache des Herzens zu sprechen, als an zu starren formalen Spielregeln und Ablaufschemata zu kleben. Sicherlich ist das nicht für jede Situation geeignet – wir suchen halt die, wo es paßt. Zur Freude und Wohl aller Beteiligten.
Letzte Woche Montag Abend: In den Gemeinschaftsräumen der Amaryllis eG traffen sich auf Einladung der Zukunftspioniere GbR und der Initiativ-Gruppe 55 Menschen der Initiative Bonn im Wandel ( Transition Town Bonn ). Von 19 – 23 Uhr herrschte in allen Räumen und Fluren energiegeladene kreative Stimmung. Im Laufe des Abends bildeten sich acht Arbeitsgruppen zu folgenden Themen:
Zukunftsgärten
Verpackungsfreier Laden
Permakultur
Minuto als Regionalwährung
mobile Pflanzkisten
Mobilität
Gemeinwohlökonomie
Initiativ-Gruppe Transition Town
Zu jeder Arbeitsgruppe gibt es Ansprechpartner. Auf einem nächten Treffen der Initiativ-Gruppe Ende März sollen die Kontaktdaten und das weitere Vorgehen vertieft besprochen werden. Ihr könnt also alle gespannt sein, wie es weitergeht und… dass es weitergeht, ist sicher.
Die Eröffnungsveranstaltung zum Energiefeld Gemeinwohlökonomie Bonn findet am 15. März 2012 um 19.00 Uhr hier bei uns statt. Für mehr Informationen und Anmeldung schickt bitte eine Mail an:
Sobald man sich für ein Studienfach entschieden hat, geht es los: Seminare, Vorlesungen, Lernen, Prüfungen… Man hat nicht viel Zeit sich Gedanken zu machen: Was kommt nach dem Studium? Wo werde ich im Berufsleben gebraucht? Was will ich überhaupt?
Gegen Ende des Studiums, wenn die Kurse weniger werden, kommt der Druck: Was kann ich denn eigentlich?
Unter dem Motto „Was soll nur aus mir werden?!“ bieten wir gemeinsam mit unserer Praktikantin Lisa Gammersbach einen eintägigen Workshop für Studierende an, denen das große Fragezeichen auf der Stirn brennt.
Wir wollen dir helfen, den richtigen Weg zu finden!
Dabei geht es um:
deinen Unternehmergeist, der nach Lösungen sucht, statt in Problemen stecken zu bleiben,
deinen Mut, auf einem bewegten Arbeitsmarkt entgegen den scheinbar vorgegebenen Perspektiven den richtigen Platz zu suchen,
deine Entschlossenheit, mit deiner Arbeit zur Lösung gesellschaftlicher Fragen beizutragen, und um
deine Kooperationsfähigkeit, die andere mitdenkt und fördert, statt sie als unliebsame Mitbewerber auszusortieren.
Dich erwartet ein interaktiver Tag, an dem wir gemeinsam nach Antworten auf viele deiner Fragen suchen und du herausgefordert wirst neue, vorantreibende Fragen zu stellen.
Am Ende des Tages wirst du Klarheit gewonnen und neue Zukunftsmöglichkeiten für dich entdeckt haben.
Geschäftsfelder konzentrieren, Unproduktives abstoßen, Budgets zusammenstreichen – das kennen Sie.
Ist das schon: wesentlich werden? Und zukunftsfähig sein?
Was ist mit dem Überprüfen und Aussortieren alter Sichtweisen? Mit dem Überprüfen, Aufräumen und Renovieren Ihrer Unternehmenswerte und -Ziele? Mit dem Durchleuchten und ggfs. Verabschieden routinierter Handlungsabläufe, die nichts Neues mehr hervorbringen? Eventuell sogar mit der Rücknahme der ständigen WachstumsMaxime, statt dessen mit mehr Qualität in den Abläufen, nachhaltiger Langlebigkeit der Produkte und hervorragendem Service zum Glück Ihrer Kunden?
Wir können Sie dabei unterstützen, Ihr Unternehmen in einem kompakten Entschlackungsprogramm fit und beweglich für die Zukunft zu machen. Das beginnt im Kopf – „mentale Entschlackung“ ist der Ausgangspunkt und zugleich schon die größte Herausforderung dieses Weges, der über das Neu-Erzählen des WARUM und WOHIN Ihres Unternehmens in eine lebendige, fruchtbare Zukunft führt.
Wo Wirtschaft wieder für den Menschen da ist und zur Lösung gesellschaftlicher Probleme.
Kennen Sie den Unterschied zwischen Krisen-erzwungenem Abspecken oder Durchmogelschläue einerseits und visionärer Reduktion, intelligenter Askese andererseits?
Haben Sie bereits gespürt, wie reaktiv-hinterherhechelnd und frustrierend das eine, wie proaktiv-belebend und befreiend das andere sein kann?
Was es für eine Kraft hat, wenn Sie nach langer Zeit wieder durch die dicke Schicht der Alltagsaufgaben und Quartalsherausforderungen hindurchdringen zu der Quelle, aus der sich Ihr unternehmerisches Engagement speist?
Wir helfen Ihnen graben, geben Tipps für die zukunftsfähige Reduktion von Komplexität und möchten an Ihrer Seite sein, wenn Sie sich neu verbinden mit Ihren tiefen Beweggründen – den wesentlichen Triebkräften für Ihr unternehmerisches und mitmenschliches Handeln.
Laden Sie uns ein. Wir schließen gemeinsam einen Pakt für die Zukunft.
Dieser Fotofilm – Urban Survivors - erreichte uns gestern über den Newsletter von Ärzte ohne Grenzen (Medecins sans Frontieres). Bitte schaut euch diesen Film an. Er sagt auf seine Weise, warum wir unser “Unternehmen LoLa2012″ starten. Hier ist ja alles noch einigermaßen gemütlich, solange man nur die Augen fest genug zukneift – dort gelten (schon? noch?) andere Regeln. Und wir sind NICHT getrennt.
Stichworte: Weniger ist Mehr – intelligente Askese – Kaufverhalten grundsätzlich überdenken – teilen/sharing – ausleihen – Scham überwinden – um Unterstützung bitten – abgeben – gezielt und sinnvoll spenden – verzichten… zugunsten anderer – Leiden lindern – intelligenter arbeiten – intelligenter produzieren: sozial, fair, ökologisch, nachhaltig, cradle to cradle – ein gutes Leben leben wollen: für sich und andere – was ist wesentlich? - emotionale Intelligenz steigern – Höflichkeit trainieren – liebende Güte praktizieren - Glück - Social Entrepreneurship…
Reichlich Stoff für dieses Jahr. Und für jeden einzelnen Tag, jeden Moment.
An wie vielen Tagen des vergangenen Jahres haben Sie nichts gekauft? Den Geldbeutel in der Tasche gelassen, keine Überweisung gemacht, kein Geld in der Hand gehabt? Bei mir waren es genau 97. Ich wollte das mal wissen und habe deshalb mitgezählt. Es waren mehr als im Jahr davor, das kann ich auch ohne Statistik sagen. Und es waren nicht meine schlechtesten Tage.
Am Anfang waren es nur die, an denen ich wegen Schreibklausuren, Workshops hier in unserem Zukunftslabor oder auch Krankheit das Haus nicht verlassen habe. Dann habe ich mich mit diesem Vorsatz rausgewagt: Du gehst jetzt in die Stadt und kaufst – nichts. Gar nicht mal so einfach, ehrlich gesagt. Aber mit der Zeit habe ich Übung bekommen, und fand es entlastend. Ich kann’s lassen – tatsächlich!
Gut, das Ganze ist symbolisch. Ich weiß auch, dass selbst dann, wenn ich keine Scheine oder Münzen über Ladentresen reiche oder in Automaten stecke, mein Geld sich bewegt – vor allem: weniger wird, denn ich gehöre zu den 80 Prozent der Bevölkerung, die in unserem Geld- und Zinssystem strukturell – das heißt auch ohne drastische Finanzkrise – draufzahlen (während bei 10 % das Vermögen stetig wächst und bei weiteren 10 % es ungefähr gleich bleibt; vgl. u.a. Margrit Kennedys Analysen in „Occupy Money“.
Aber trotzdem: Es hilft, das eigene Gespür für das radikal notwendige Loslassen von Konsumgewohnheiten zu schärfen.
Auch Utopia, das Flaggschiff des Lohas-Konsums, sieht zu Anfang des Jahres in Gestalt von Martin Unfried ein: „Mehr vom Mehr geht auf Dauer nicht. Auch nicht mehr vom vermeintlich Guten. Ohne Weniger keine Nachhaltigkeit.“
Lasst uns zusammen das Unternehmen LoLa zum Erfolgsprojekt machen, Lohas! Simplify ist gut – LoLa geht tiefer: das ist nicht einfach verzichten, sondern hilft uns zu begreifen, wohin unser Leben letztlich führt, nämlich zum Ende. Und wieviel wir unterhalb der dicken (und für viele immer dünner und brüchiger werdenden) Konsumschicht eigentlich sind und haben.
2012 wird für uns Zukunftspioniere ein (weiteres, und besonders spannendes) Jahr des intelligenten Loslassens. Wir bieten denen, die sich auf diesen Weg begeben, unsere unterstützende und herausfordernde Begleitung an.
Und wir rufen nach Partnern, die unseren LoLa-Checker – eine fröhliche, effektive Entscheidungshilfe für den Alltag (ua als App.) – mit uns entwickeln und in die Tat umsetzen.
Schauen Sie sich den folgenden Film an. Hier sind Antworten zu finden für die Notwendigkeit unserer Initiative: